Hallenkreismeisterschaft der Frauen OPR 2008-2009
Hallenkreismeisterschaft
Ostprignitz-Ruppin 2008/2009
Frauenmannschaft
Artikel vom 29. Dezember 2008
Sieversdorf, wer sonst?
Hallenfußball: Brandenburgligist verteidigt
Kreismeistertitel ohne Niederlage
FEHRBELLIN Auch
in dieser Saison geht der Kreismeistertitel im Hallenfußball an die SG Sieversdorf.
Souverän zog das Brandenburgliga-Team von Trainer Thomas Leitert am Sonnabend
seine Bahn in der Rhinhalle Fehrbellin.
Von Matthias Haack
Damit bleibt der Konkurrenz weiterhin nur das Nachsehen gegen die hochrangigste
Mannschaft des Kreises. Sechs Konkurrenten versuchten vergeblich, den mit
Spielwitz und -freude auftrumpfenden Sieversdorferinnen ein Bein zu stellen.
Kreisligist Hansa stand beim 2:2 nahe davor. Am ehesten hätte jedoch der MSV
Neuruppin als Landesligist eine Hürde darstellen können. Nur fehlten dem Team um
Trainer Mike Springsguth und Olaf Rähse mehrere Stammspielerinnen wegen des
grassierenden Magen-Darm-Virus. Ivonne Rieger spielte nur mit halber Kraft, weil
sie an Bronchitis erkrankt ist.
Dass es vor 100 zahlenden Zuschauern - in der Rhinhalle
waren jedoch beinahe doppelt so viele - so immens viele Tore (109) gab, lag an
den gewaltigen Klassenunterschieden. Nur drei Tore markierte Kreisligist
Karwesee, keines Zaatzke. Entsprechend in Torlaune präsentierten sich dagegen
Hansa Wittstock mit Yvonne Tews (11) an der Spitze, der MSV mit Yvonne
Rieger (10) sowie Sieversdorf. Für den Turnierersten markierte Juliane Mintel
acht Treffer. "Das freut mich ganz besonders für sie", sagte Trainer Leitert.
"Sie spielte im vorigen Jahr noch im Kreis" für Rot-Weiß Kyritz.
Leitert hatte mit zwölf Kickerinnen (Spielstärke 1:4) die
größte Ersatzbank zu bieten. Das zahlte sich aus. Denn jede Mannschaft musste
sechsmal aufs Parkett. Die Kräfte schwanden bei den meisten bereits nach zwei
Auftritten sichtbar. Dennoch hatten die Schiedsrichter Anke Steinicke (MSV) und
Thorsten Foltin (Walsleben) in den 21 Begegnungen recht leichtes Hantieren.
Zum Kochen kam die Halle nochmals in der letzten Partie,
als der MSV und Wittstock aufeinander trafen. Drei Punkte benötigten die
Dossestädter, um die Fahrkarte zur Vorrunde der Landesmeisterschaft zu holen.
Auf Lauer lagen die Fehrbelliner, die vehement den MSV anfeuerten. Erst recht,
als den Neuruppinern nach dem 0:2-Rückstand der Anschluss gelang. Aber Wittstock
hatte besser seine Reserven verwaltet und gewann 4:2. Damit vertreten die
gesetzten Teams aus Sieversdorf und Neuruppin sowie Hansa den Kreis beim
Landesausscheid am 1. Februar in Kremmen.
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